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#2 Exclusive Report – Oakley Jawbreaker Fahrradbrille

Jawbreaker Oakley Fahrradbrille
Geschrieben von Dirk

Zu einem vernünftigen Outfit fürs Bike gehört in jedem Fall auch eine gute Radbrille. Sie schützt nicht nur vor Fahrtwind und umherfliegenden Insekten, sondern bietet dank spezieller Gläser auch eine deutliche Verbesserung im optischen Bereich. Egal ob im Sommer dunkle Gläser die Augen vor der Sonneneinstrahlung schützen oder spezielle Gläser die Sicht während der Dämmerung verbessern: Es gibt für jeden Einsatzbereich das richtige Brillenglas. Bei der Suche nach einer Fahrradbrille lohnt sich auf jeden Fall der Blick auf die Jawbreaker von Oakley. Die verschiedenen Modelle aus der Jawbreaker-Reihe vereinen 40 Jahre Erfahrung bei der Herstellung von Sportbrillen mit der geballten Innovationskraft des kalifornischen Herstellers. Das Ergebnis ist eine Radbrille, die sich im wahrsten Sinne des Wortes sehen lassen kann – das Design ist wie von Oakley gewohnt recht auffällig und die Brille kann sich auch aufgrund ihrer Dimensionen nur schwerlich verstecken.

Die Jawbreaker spaltet die Gemüter. Während es sich für die einen um die perfekte Radbrille handelt, halten andere die Brille für überhyped und überteuert. Der Vorwurf des Hypes entstand durch eine aggressive Marketing-Kampagne. Oakley trieb das bei der Jawbreaker mit der Jawbreaker Prizm Road Cavendish Edition auf die Spitze, die in Zusammenarbeit mit dem Rennrad-Profi Marc Cavendish entstand.

Im folgenden möchte ich euch einen Überblick über die Oakley Jawbreaker Sportbrille geben und euch die Gläser vorstellen, die fürs Biken geeignet sind.


Die Oakley Jawbreaker im Überblick

Oakley Jawbreaker Prizm Road Fahrradbrille

Die Oakley Jawbreaker bietet ein riesiges Sichtfeld!

Das erste, was beim Auspacken der Oakley Jawbreaker auffällt, ist das aggressive Design. Oakley hat sich bei der Jawbreaker an einem Visier orientiert, und entsprechend groß ist auch das Blickfeld. Mit einer Glasbreite von 131 mm und einer Glashöhe von 53 mm bedeckt die Jawbreaker das Gesicht großflächig. Die Brille hat wie viele Sportbrillen ein einzelnes, durchgängiges Glas. Dieses ist komplett von dem Rahmen eingefasst, was aber aufgrund des extrem großen Blickfelds beim Tragen die Sicht keineswegs behindert. Nur am unteren Ende schiebt sich der Rahmen ein wenig ins Sichtfeld.

Der Rahmen wirkt optisch fast ein wenig futuristisch. Das ist sicher nicht jedermanns Sache, mir gefällt die Brille optisch aber sehr gut. Wie von Oakley zu erwarten ist die Verarbeitung der Brille hervorragend. Es fallen keine größeren oder ungleichmäßigen Spaltmaße auf und die Knickmechanismen funktionieren hervorragend.

Der Rahmen weist eine großzügige Anzahl Kanäle für die Belüftung der Scheiben auf. So wird verhindert, dass sich hinter den Gläsern Hitze staut und diese beschlagen. Gleichzeitig schützen die Gläser auf Abfahrten optimal vor dem Fahrtwind.

Oakley Jawbreaker Prizm Road

Insgesamt 6 Lüftungsschlitze sorgen für beschlagfreie Sicht!

Besonders gut hat mir auch die Tatsache gefallen, dass die Jawbreaker über längenverstellbare Bügel verfügt. So kann jeder Fahrer die für sich optimale Einstellung ermitteln. Es handelt sich dabei um ein Feature, das man wahrscheinlich erst dann vermisst, wenn man es einmal nutzen konnte. In der Praxis stellte es sich als sehr hilfreich heraus, mit unterschiedlichen Bügellängen experimentieren zu können.

Die Ohrbügel und Nasenpads der Jawbreaker sind aus einem Material namens Unobtainium. Dieses bietet grundsätzlich bereits einen hervorragenden Sitz und wird zusätzlich durch Schweiß aktiviert: Je mehr man schwitzt, desto besser wird der Halt der Brille. So bleibt sie auch bei ausufernden Sprints genau da, wo sie hingehört.

Oakley Prizm Road Jawbreaker

Die Bügel lassen sich in drei verschiedenen Längen einstellen …

Oakley Prizm Road Jawbreaker

… und bestehen auf besonders rutschfestem Unobtainium Material!

 

 

Die Oakley Switchlock Technology: So wechselst du das Glas!

Über die Nasenbügel hat Oakley auch gleichzeitig den Tausch der Gläser ermöglicht. Die entsprechende Technologie nennt sich Switchlock. Zum Glaswechsel wird der Nasenbügel nach hinten abgelöst und die obere Arretierung des Rahmens gelockert. Dann kann der untere Rahmenteil weggeklappt werden und die Scheibe herausgenommen werden. Anfangs muss man sich an diesen Mechanismus gewöhnen, aber nach einiger Zeit geht der Glaswechsel so einfach vonstatten wie bei kaum einer anderen Sportbrille.

Alles in allem ist Oakley mit der Jawbreaker eine hervorragende Sportbrille gelungen. Diese hat allerdings auch ihren Preis. Zwischen 202 und 239 Euro musst du auf den Tisch legen, wenn du eines der Jawbreaker-Modelle besitzen möchtest. Dafür erhältst du im Lieferumfang neben der Brille selber noch ein Microbag für die Brille, ein Sport Soft Vault Case sowie zwei zusätzliche Nasenbügel.

Oakley Fahrradbrille

Der Lieferumfang: Neben der Brille ist noch ein Microbag für die Brille, ein Sport Soft Vault Case sowie zwei zusätzliche Nasenbügel dabei.


 

Oakley Jawbreaker:
Gläser speziell für den Radsport

Oakley Prizm Trail & Road

Die Oakley Prizm Trail & Prizm Road Gläser sind speziell für Mountainbiker bzw. Rennradfahrer ausgelegt!

Bei der Oakley Jawbreaker handelt es sich nicht um eine dedizierte Brille für den Radsport, sondern vielmehr um eine allgemeine Sportbrille. Daher gibt es in dem breiten Sortiment Gläser für jeden Einsatzbereich. Die folgenden Gläser sind von Oakley speziell für den Radsport entwickelt worden. Das bedeutet aber nicht, dass nicht eines der anderen Gläser deine spezifischen Anforderungen nicht besser erfüllt.

Oakley Prizm Trail

Die Prizm Trail Gläser wurden von Oakley speziell für den Einsatz beim Laufen und Mountainbiken entwickelt. Prizm ist eine neue Glastechnologie von Oakley, mit der die Sichtbedingungen für spezifische Sportarten verbessert werden. Dabei greift der Hersteller auf jahrzehntelange Farblehrenforschung zurück. Die Gläser erhöhen den Kontrast und verstärken Rot- und Brauntöne, damit Sand, Gestein, Wurzeln und Geländeübergänge besonders gut erkannt werden können. Die Umgebung erscheint durch die Prizm Trail Gläser ein wenig farbenfroher und kontrastreicher. Das macht sich besonders in Waldgebieten oder bei schnellem Wechsel der Lichtbedingungen sehr positiv bemerkbar.

Prizm Trail Oakley

Allerdings hat das Glas auch Nachteile. Bei zu krasser Sonneneinstrahlung reicht die Tönung manchmal nicht aus und es kommt zu Blendeffekten. Insbesondere im Frühjahr und Herbst kann es dagegen passieren, dass das Glas zu dunkel ist. Der Einsatzbereich ist aber insgesamt breit gefächert und ich kann die Prizm Trail Gläser für den Einsatz auf dem Mountainbike wirklich empfehlen. Sie haben eine Lichtdurchlässigkeit von 36 Prozent und eine violett-orangene Farbe, die den futuristischen Look der Brille noch verstärkt.


Oakley Prizm Road

Bei den Prizm Road handelt es sich um die Road-Variante aus der Prizm-Reihe. Die Gläser sind neben dem Einsatz beim Laufen und Autofahren speziell fürs Rennradfahren entwickelt worden. Die Gläser sind dunkler getönt als die Prizm Trail Gläser und haben eine Lichtdurchlässigkeit von 20 Prozent. Das reicht auch bei schwindenden Licht noch aus, um ausreichende Sicht zu bieten – zumal es beim Fahren auf der Straße anders als beim Mountainbiken nicht ständig Unebenheiten gibt, die erkannt werden müssen. Prizm Road Oakley

Gleichzeitig bieten die Gläser auch bei stärkerer Sonneneinstrahlung ausreichend Schutz. Die XYZ-Optics Technologie von Oakley wirkt den Verzerrungen, die bei gekrümmten Gläsern üblich sind, sehr erfolgreich entgegen. Dies macht sich bei den Road-Gläsern vor allem bei Abfahrten mit vielen Kurven und Serpentinen positiv bemerkbar.


Oakley Clear Gläser

Jawbreaker Clear Gläser

Die Clear Gläser von Oakley eignen sich besonders gut für Fahrten bei extrem schlechten Lichtverhältnissen. Sie haben eine Lichtdurchlässigkeit von 93 Prozent, was sie auch für den Einsatz bei Nachtfahrten als Schutz vor Wind und Insekten perfekt geeignet macht. Solltest du die Gläser bei Tag nutzen wollen, profitierst du dennoch von einem 100-prozentigen UV-Filter.


Oakley Clear/Black Iridum Photochromic Activated Gläser

Bei diesen Gläsern handelt es sich um die photochromatische Option von Oakley. Photochromatische oder phototrope Gläser sind in der Optik Gläser, die sich bei stärker werdender Lichteinstrahlung selber tönen. Je stärker der Lichteinfall wird, desto stärker gleicht sich auch die Tönung an.

Oakley Phtochrome Gläser

Im Falle der Clear/Black Iridum Photochromic Activated Gläser von Oakley variiert die Lichtdurchlässigkeit zwischen 10 und 66 Prozent. Damit sind die Gläser für Touren geeignet, bei denen wechselnde Lichtverhältnisse zu erwarten sind. Sogar ein Tag-/Nachtwechsel bereitet den Gläsern keinerlei Probleme.

Beim Einsatz der Clear/Black Iridum Photochromic Activated sollte jedoch bedacht werden, dass diese Zeit benötigen, um sich an geänderte Lichteinstrahlung anzupassen. Wer bei der Einfahrt in einen Tunnel etwa einen sofortigen Wechsel der Tönung erwartet, der wird enttäuscht werden.


Fazit

Mit der Jawbreaker liefert Oakley eine gute Sportbrille ab, die auf jeden Fall auch für’s Biken geeignet ist. Dank des großen Glases ist jederzeit optimale Sicht garantiert, und die Vielzahl verschiedener Wechselgläser sorgt dafür, dass so gut wie jeder das richtige Glas für sich findet. Die Belüftung während der Fahrt ist hervorragend, und die längenverstellbaren Bügel geben der Brille ein Extra an Variabilität. Die Oakley Jawbreaker kann an so gut wie jeden Sportler angepasst werden. Was allerdings auffiel, ist, dass die Gläser der Brille bisweilen sehr kratzempfindlich sind. Insbesondere, wenn das Glas nach einer längeren Fahrt durch den Dreck verschmutzt ist, muss man sehr darauf achten, das Brillenglas nicht zu verkratzen. Insbesondere angesichts des hohen Preises sollte sowas nicht passieren.

Im ROSE Online Shop ansehen!

Wer auf der Suche nach einer neuen Radbrille ist, der sollte sich die Oakley Jawbreaker in jedem Fall ansehen. Solltest du mit der Brille nicht glücklich werden, kannst du ja mal eine der zahlreichen Alternativen ausprobieren, beispielsweise von POC, die 100% Speedcraft oder die Alpina S-Way.

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